Diese allgemeinen Regeln beziehen sich
auf alle Billard Spiele, außer es ist in den speziellen
Spielregeln von einzelnen Spielarten anders vermerkt.
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Tisch, Kugeln, Ausrüstung. Alle in dieser Regel
beschriebenen Spiele sind für Tische, Kugeln und Ausrüstung geschaffen, die den
Standard der WPA Equipment Specifications erreichen.
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Aufbau der Kugeln. Beim Aufbau der Kugeln muss ein
Dreieck benutzt werden. Die vorderste Kugel muss genau auf dem Fußpunkt liegen.
Alle anderen Kugeln müssen hinter der vordersten Kugel aufgereiht und so
aneinander gelegt werden, dass sie sich berühren.
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Das Stossen der Weißen. Um einen Stoss korrekt
auszuführen ist es notwendig, dass die Weiße nur mit der Pomeranze Kontakt hat.
Sollte diese Bedingung nicht erfüllt werden, so ist das ein Foul.
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Nichtversenken einer Kugel. Gelingt es einem
Spieler nicht, mit einem korrekten Stoss eine Kugel zu versenken, so ist seine
Aufnahme vorbei und der Gegner ist am Tisch.
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Das Ausstoßen. Das folgende Verfahren wird benutzt,
um zu bestimmen, welcher Spieler das Recht des ersten Anstoßes erhält. Beide
Spieler sollten Kugeln von gleicher Größe und Gewicht verwenden (vorzugsweise
zwei Weiße, ansonsten volle Farbige). Mit freier Lageverbesserung im Kopffeld
spielen beide Spieler ihre Kugel an die Fußbande und zurück an das Kopfende des
Tischs, der eine links vom Kopfpunkt, der andere rechts davon. Der Spieler,
dessen Kugel am nächsten an der innersten Kante der Kopfbande zum Liegen kommt,
gewinnt das Ausstoßen. Die gespielte Kugel muss die Fußbande mindestens einmal
berühren. Andere Bandenberührungen sind unwesentlich, ausgenommen der unten
genannten. Das Ausspielen ist automatisch verloren, wenn :
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die Kugel in die Spielhälfte des Gegners läuft;
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die Kugel die Fußbande nicht berührt;
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die Kugel versenkt wird;
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die Kugel vom Tisch springt;
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die Kugel eine der Längsbanden berührt;
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die Kugel so in einer Ecktasche liegen bleibt, dass
sie hinter der Nase der Kopfbande zum Liegen kommt oder
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die Kugel die Fußbande mehr als einmal berührt.
Falls beide Spieler solch einen Fehler begehen,
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oder wenn der Schiedsrichter nicht genau bestimmen
kann, welche Kugel näher an der Bande liegt, so gilt das Ausstoßen als
unentschieden und muss wiederholt werden.
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Der Eröffnungsstoß wird entweder durch Ausstoßen
oder Auslosen bestimmt. (Das Ausstoßverfahren ist erforderlich für Turniere und
andere offizielle Wettbewerbe). Der Spieler, der das Ausstoßen oder das Auslosen
gewinnt, hat die Wahl, den Eröffnungsstoß selbst auszuführen oder seinen Gegner
dies tun zu lassen.
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Die Weiße beim Eröffnungsstoß. Der Eröffnungsstoß
wird durchgeführt mit Lageverbesserung im Kopffeld. Die farbigen Kugeln sind
entsprechend der zu spielenden Spielart aufgebaut. Das Spiel wird als eröffnet
angesehen, sobald die Weiße mit der Pomeranze gestoßen wurde und über die
Kopflinie hinaus gelaufen ist.
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Ablenkung der Weißen beim Eröffnungsstoß. Jede
Ablenkung oder jedes Aufhalten der Weißen beim Anstoß wird als Foul gewertet,
wenn es nach dem Verlassen des Kopffeldes und vor dem Treffen der Farbigen
geschieht. Der Gegner kann Lageverbesserung aus dem Kopffeld spielen oder den
anderen Spieler dies tun lassen (Ausnahme: 9-Ball, siehe Regel 5.3:
Lageverbesserung auf dem ganzen Tisch). Es muss eine Warnung geben, dass ein
zweiter solcher Vorfall wahrend der Partie den Verlust der Partie bedeutet.
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Freie Lageverbesserung im Kopffeld. Diese Situation
tritt bei bestimmten Spielarten auf, bei welchen es mit Lageverbesserung im
Kopffeld für den Gegner bestraft wird, wenn der Spieler die Weiße in eine Tasche
laufen lässt. Der Aufnahmeberechtigte Spieler kann dann die Weiße irgendwo im
Kopffeld frei platzieren. Er kann auf jede beliebige farbige Kugel spielen,
solange diese mit ihrem Mittelpunkt auf der Kopflinie oder darüber hinaus im
Spielfeld liegt. Er darf keine Kugel anspielen, deren Mittelpunkt sich im
Kopffeld befindet, es sei denn, dass er zuerst die Weiße aus dem Kopffeld heraus
spielt und diese dann aufgrund des Kontakts mit einer Bande wieder in das
Kopffeld läuft und die sich dort befindliche farbige Kugel trifft Der
Mittelpunkt einer Kugel (der Punkt, der die Spielfläche berührt) bestimmt, ob
eine Kugel im oder außerhalb des Kopffeldes liegt. Falls der Aufnahmeberechtigte
Spieler die Weiße ungewollt außerhalb des Kopffelds platziert, so muss sein
Gegner oder der Schiedsrichter ihn darüber vor dem Stoss informieren. Wenn der
Gegner den Spieler vor dem Stoss nicht informiert, so gilt der Stoss als
korrekt. Wird der Spieler jedoch informiert über das unkorrekte Einsetzen der
Weißen, so muss er deren Lage korrigieren. Falls ein Spieler die Weiße ganz und
offensichtlich außerhalb des Kopffeldes platziert und dann stößt, so gilt dies
als Foul, egal ob der Gegner oder der Schiedsrichter dies sagt. Wenn ein Spieler
freie Lageverbesserung im Kopffeld hat, so ist die Weiße erst dann wieder im
Spiel, wenn der Spieler die Weiße mit der Pomeranze aus dem Kopffeld
herausspielt. Die Weiße darf mit Hilfe der Hand, des Queues, etc. verlegt
werden. Sobald die Weiße jedoch einmal gemäß oben genannter Definition im Spiel
ist, darf der Spieler sie nicht mehr anderweitig beeinflussen. Tut er dies doch,
so begeht er ein Foul.
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Versenkte Kugeln. Eine Kugel wird als versenkt
angesehen, wenn sie als Resultat eines korrekten Stoßes von der Spielfläche in
eine Tasche fällt und dort verbleibt. (Eine Kugel, die aus einem
Kugelrücklaufsystem eines Tischs fällt, ist als versenkt anzusehen). Eine Kugel,
die aus einer Tasche auf den Tisch zurückspringt, ist nicht als versenkt
anzusehen.
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Position einer Kugel. Die Position einer Kugel wird
danach bestimmt, wo ihr Mittelpunkt sich befindet.
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Fuß auf dem Boden. Es ist ein Foul, wenn ein
Spieler einen Stoss spielt und nicht mindestens einen Fuß zu der Zeit auf dem
Boden hat. Die Fußbekleidung muss normal sein in Bezug auf Größe, Form und Art
der Kleidung.
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Stossen, während sich noch eine Kugel bewegt. Es
ist ein Foul, wenn ein Spieler stößt, während sich noch eine farbige Kugel oder
die Weiße bewegt (eine sich drehende Kugel ist in Bewegung).
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Beendigung des Stoßes. Ein Stoss gilt nicht als
beendet (und wird deswegen noch nicht gezählt), bevor nicht alle Kugeln zur Ruhe
gekommen sind (eine sich drehende Kugel ist in Bewegung).
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Definition der Kopflinie. Das Kopffeld beinhaltet
nicht die Kopflinie. Daher ist eine Kugel spielbar, wenn sie sich mit ihrem
Mittelpunkt auf der Kopflinie befindet und die spezielle Spielregel es verlangt,
dass nur Kugeln gespielt werden dürfen, die außerhalb des Kopffeldes liegen.
Ebenso muss die Weiße, wenn sie im Kopffeld frei verlegt werden darf, hinter der
Kopflinie liegen; sie darf nicht direkt auf ihr liegen.
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Generelle Regel, alle Fouls. Sowohl die
Bestrafungen für Fouls von Spielart zu Spielart variieren, gilt folgende Regel
für alle Fouls:
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die Aufnahme des Spielers ist beendet;
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bei einem vorherigen Stoss zählen alle mit Foul
versenkten Kugeln nicht zur Wertung für den Spieler und der Stoss ist ungültig;
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Sämtliche mit Foul versenkte Kugeln werden nur dann
wieder aufgebaut, wenn die speziellen Spielregeln dies verlangen.
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Kein Kontakt mit einer Farbigen. Es ist ein Foul,
wenn die Weiße keine korrekte farbige Kugel als erste berührt. Das Wegspielen
von einer Kugel ist nicht als Treffen derselben anzusehen.
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Korrekter Stoss. Ein Spieler muss die Weiße gegen
eine korrekte farbige Kugel spielen und infolge dessen muss dann
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eine farbige Kugel versenkt werden oder
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die Weiße oder eine farbige Kugel gegen eine Bande
laufen, es sei denn, eine spezielle Spielregel bestimmt dieses anders.
Werden diese Bedingungen nicht erfüllt. so ist dies
ein Foul.
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Versenken der Weißen. Es ist ein Foul, wenn die
Weiße infolge eines Stoßes in eine Tasche gespielt wird. Wenn die Weiße eine
bereits versenkte Kugel berührt (z.B. wenn eine Tasche voll ist), so ist das ein
Foul.
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Fouls durch das Berühren von Kugeln. Es ist ein
Foul, die sich im Spiel befindliche Weiße oder farbige Kugeln mit irgend etwas
anderem (Körper, Kleidung, Kreide, Queuehilfe, Queuespitze, etc.) zu stoßen,
berühren oder zu bewegen außer mit der sich an der Queuespitze befestigten
Pomeranze, die die Weiße bei der Ausführung eines korrekten Stoßes berühren
darf.
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Immer, wenn ein Schiedsrichter eine Partie
überwacht, muss jede bewegte farbige Kugel in ihrer neuen Position verbleiben
und der Gegner hat nicht das Recht, diese wieder zurücklegen zu lassen. (Beachte
Regel 16).
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Foul während der Lageverbesserung. Das Berühren
einer farbigen Kugel während der Lageverbesserung ist ein Foul.
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Fouls durch Durchstoßen. Wenn die Weiße die
betreffende farbige Kugel vor der Ausführung des Stoßes berührt, so kann der
Spieler in Richtung der Farbigen stoßen, vorausgesetzt, dass er mit seinem Queue
stößt und nicht schiebt. Wenn das Queue die Weiße mehr als einmal während eines
Stoßes berührt, oder wenn das Queue noch Kontakt mit der Wessen hat, während
oder nachdem die Farbige getroffen wurde, so ist dies ein Foul (Siehe Regel
2.20, um diese Art Stoss zu beurteilen). Falls eine dritte Kugel in der Nähe
ist, so sollte vorsichtig vorgegangen werden, um kein Foul gemäß des ersten
Teils dieser Regel mit dieser Kugel zu begehen.
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Druckstoß Fouls. Es ist ein Foul, wenn die Weiße
mit der Pomeranze geschoben wird und länger Kontakt mit ihr hat als ein
entsprechender Stoss. (Diese Stöße werden üblicherweise Druckstöße genannt).
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Fouls In der Verantwortlichkeit des Spielers. Der
Spieler ist verantwortlich für Kreide, Queuehilfen, Queueschleifer und jegliche
andere Gegenstände oder Ausrüstung, die er mitbringt, benutzt oder am Tisch
verwendet. Lässt er ein Stück Kreide fallen, oder bricht ihm der Kopf des
Hilfsqueues ab z.B., so begeht er ein Foul, wenn solch ein Gegenstand irgendeine
sich im Spiel befindliche Kugel (oder, wenn ohne Schiedsrichter gespielt wird,
nur die Weiße) berührt.
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Unkorrektes Anstoßen von Kugeln. Es ist ein Foul,
wenn ein Spieler die Weiße absichtlich unterhalb der Mitte trifft mit dem Ziel,
sie springen zu lassen, um eine versperrte Kugel zu spielen. Diese Situation
kann versehentlich auftreten; sie ist dann nicht als Foul zu werten. Es ist
immer ein Foul, wenn z.B. das Ferrule oder die Spitze die Weiße während eines
solchen Stoßes berührt.
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Jump Shots. Es ist erlaubt, die Weiße durch
Anstoßen des Queues so zu stoßen, dass sie von der Spielfläche abhebt und
springt, es sei denn, dies ist in speziellen Spielregeln ausdrücklich untersagt.
Jegliches Abrutschen während eines solchen "Jump-shots" ist als Foul zu werten.
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Kugeln, die vom Tisch springen. Kugeln, die nach
dem Stoss anderswo als auf der Spielfläche zur Ruhe kommen (z.B. auf der Bande,
auf der Tischkante, auf dem Boden, etc.), werden als vom Tisch gesprungene
Kugeln angesehen. Kugeln können auf den Tisch oder die Banden springen und
werden nicht als vom Tisch gesprungene Kugeln angesehen, wenn sie aus eigener
Kraft auf die Spielfläche zurückkehren und nichts dabei berührt haben, was nicht
zum Tisch gehört. Der Tisch besteht aus den Teilen, die fest mit ihm verbunden
sind. (Kugeln, die etwas berühren, das nicht zum Tisch gehört, z.B. Lampen,
Kreide auf der Tischkante und den Banden, etc., werden auch dann als vom Tisch
gesprungene Kugeln gewertet, wenn sie aus eigener Kraft nach Kontakt mit diesen
Dingen auf die Spielfläche zurückkehren.) In allen Billard Spielarten ist es ein
Foul, wenn der Stoss zur Folge hat, dass die Weiße oder eine farbige Kugel vom
Tisch springt. Alle vom Tisch gesprungenen farbigen Kugeln werden wieder
aufgebaut (außer im 9-Ball), nachdem alle anderen Kugeln aufgehört haben, sich
zu bewegen. Für das Wiedereinsetzen der Weißen siehe die speziellen Spielregeln
der Spielarten.
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Besondere Strafe für absichtliche Fouls. Die sich
im Spiel befindliche Weiße darf mit nichts anderem (z.B. Ferrule, Spitze, etc.)
als der am Queue befestigten Pomeranze bewegt werden. Während ein solcher
Kontakt automatisch gemäß Regel 19 als Foul zu werten ist, kann der
Schiedsrichter, wenn er glaubt, dass die Berührung absichtlich erfolgt ist, den
Spieler einmal pro Partie warnen, dass eine zweite solche Berührung zum
Spielverlust führt. Tritt eine zweite dieser absichtlichen Berührungen auf, so
ist die Partie beendet.
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Eine Foul Grenze. Ein Spieler kann pro Aufnahme nur
ein Foul begehen, es sein denn, dass spezielle Spielregeln dies anders
vorschreiben. Falls verschiedene Strafen angewandt werden können, so bestimmt
die schwerste der angedrohten Strafen, welches Foul gewertet wird.
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Kugeln, die sich plötzlich bewegen. Wenn sich eine
Kugel auf der Stelle bewegt, dreht oder auf sonst eine Art und Weise "selbst
bewegt", so bleibt die Kugel in der Position, die sie einnimmt und das Spiel
geht weiter. Eine nah am Loch liegende Kugel, die "von allein" in das Loch
fällt, nachdem sie für 5 Sekunden oder länger ruhig lag, wird so nah wie möglich
wieder an ihre ursprüngliche Position gelegt, und das Spiel geht weiter. Falls
eine farbige Kugel "von allein" in ein Loch fällt während ein Spieler auf sie
spielt, so dass die Weiße über den Punkt, auf dem die Farbige lag, hinausläuft
und sie nicht treffen kann, so werden beide Kugeln, Farbige und Weiße, wieder in
ihre Positionen gelegt, die sie vor dem Stoss hatten und der Spieler muss den
Stoss neu ausführen. Jegliche anderen farbigen Kugeln, die im Zusammenhang mit
diesem Stoss bewegt wurden, müssen wieder in ihre ursprünglichen Positionen
gelegt werden, bevor der Stoss neu ausgeführt wird.
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Wiedereinsetzen der Kugeln. Falls spezielle
Spielregeln das Wiedereinsetzen von Kugeln verlangen, so werden diese nach
Beendigung des Stoßes auf der Längslinie aufgesetzt. Eine einzelne Kugel wird
auf den Fußpunkt gesetzt; falls mehrere Kugeln wiedereingesetzt werden müssen,
so werden diese auf der Längslinie in aufsteigender numerischer Reihenfolge
aufgebaut; die erste Kugel kommt auf den Fußpunkt und die anderen dahinter in
Richtung Fußbande. Falls Kugeln auf oder nahe des Fußpunkts oder der Längslinie
das Aufbauen behindern, so werden diese Kugeln auf der Längslinie so nah wie
möglich am Fußpunkt aufgebaut, ohne die sich bereits dort befindlichen Kugeln zu
bewegen. Wiedereingesetzte Kugeln müssen so nah wie möglich oder press (nach
Ermessen des Schiedsrichters) an dort bereits liegende Kugeln gesetzt werden,
ausgenommen die Weiße stört den Aufbau. Kugeln, die an der Weißen
wiedereingesetzt werden müssen so nah wie möglich, dürfen aber nicht press
liegen. Sollte für Wiedereinzusetzende Kugeln nicht genügend Platz sein auf der
Längslinie zwischen dem Fußpunkt und der Fußbande, so werden diese Kugeln auf
der gedachten "Verlängerung" der Längslinie (zwischen Fußpunkt und Mittelpunkt)
so nah wie möglich am Fußpunkt wiedereingesetzt. Dabei wird die gleiche
numerische Reihenfolge eingehalten wie beim Wiedereinsetzen hinter dem Fußpunkt
(Kugel mit der niedrigsten Zahl am nächsten zur Tischmitte).
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Eingeklemmte Kugeln. Falls zwei oder mehr Kugeln in
der Tasche auf eine Art und Weise eingeklemmt sind, dass eine oder mehrere in
der Luft hängen, so soll der Schiedsrichter die Position der Kugeln prüfen und
wie folgt verfahren: Die Kugeln sollen direkt von oben angeschaut werden. Jede
Kugel, die seiner Meinung nach auf geradem Weg nach unten in das Loch fallen
würde, ist als gefallen anzusehen. Jede Kugel, die seiner Meinung nach auf die
Tischplatte fallen wurde, ist als nicht gefallen anzusehen. Die Kugeln werden
dann gemäß der Einschätzung des Schiedsrichters aufgebaut und das Spiel wird
gemäß der speziellen Spielregel fortgeführt, als ob die Situation der
eingeklemmten Kugeln gar nicht aufgetreten wäre.
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Zusätzlich versenkte Kugeln. Wenn ein Spieler einen
korrekten, zur Wertung zählenden Stoss durchführt, durch den eine oder mehrere
Farbige zusätzlich zu der angesagten, beabsichtigten oder berechtigten Kugel
oder Kugeln fallen, so werden diese zusätzlichen Kugeln nach den Regeln des
jeweiligen Spiels gezählt.
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Störung von außerhalb. Falls Kugeln während des
Spiels bewegt werden (oder ein Spieler so angerempelt wird, dass dies das Spiel
direkt beeinflusst) von einem unbeteiligten Dritten, so werden die Kugeln direkt
nach der Störung so nah wie möglich an ihre ursprüngliche Position gelegt und
das Spiel wird fortgeführt, ohne dass der Spieler eine Strafe erhält.
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Wird das Spiel geleitet, so setzt der
Schiedsrichter die Kugeln wieder ein. Diese Regelung bezieht sich auch auf
Störung durch "höhere Gewalt", wie z.B. Erdbeben, Hurrikane, Herunterfallen der
Tischlampe, Stromausfall, etc. Wenn die Kugeln nicht in ihre ursprüngliche Lage
zurückgelegt werden können, so wird das Spiel neu begonnen, indem der Spieler
neu anstößt, der auch ursprünglich angestoßen hat.
Diese Regel bezieht sich nicht auf 14/1-endlos, wo
das Spiel aus aufeinander folgenden Brettern besteht: das derzeitige Brett wird
abgebrochen und ein komplettes neues Dreieck wird aufgebaut, und die
Anforderungen des Eröffnungsstoßes müssen erfüllt werden (Die Spieler stoßen neu
aus). Die Punktewertung wird mit dem Ergebnis weitergeführt, wo es zur Zeit der
Störung war.
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Anstoßrecht nacheinander folgender Spiele. In einer
Partie, bei der so genannte "schnelle Spiele" (z.B. 9-Ball, 8-Ball, etc.)
gespielt werden, beginnt der Sieger eines Spiels das Nächste. Folgende
Alternativmöglichkeiten können jedoch vor einem Turnier von den
Turnieroffiziellen bekannt gegeben werden:
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Spiel in Aufnahmen. Während eines Spiels wechseln
sich die Spieler mit ihren Aufnahmen am Tisch ab. Eine Aufnahme ist beendet,
wenn es einem Spieler entweder nicht gelingt, korrekt eine Kugel zu versenken
oder wenn er ein Foul begeht. Wenn eine Aufnahme ohne Foul beendet wird, so muss
der dann Aufnahmeberechtigte Spieler die Position der Kugeln so akzeptieren, wie
er sie vorfindet.
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Farbige press an der Bande oder an der Weißen.
Diese Regel bezieht sich auf jeden Stoss, bei dem der erste Kontakt der Weißen
mit einer Farbigen ist, die press an einer Bande oder an der Weißen selbst
liegt. Nachdem die Weiße die press liegende Farbige berührt, muss entweder
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eine Kugel versenkt werden,
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die Weiße eine Bande anlaufen,
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die Farbige eine Bande anlaufen (und nicht nur von
der Bande abprallen, an der sie liegt) oder
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eine andere Farbige eine Bande anlaufen, an der sie
nicht schon press gelegen hat.
Nichterfüllen von zumindest einer dieser vier
Bedingungen ist ein Foul.
(Beachte: 14/1 und andere spezielle Regeln
verlangen zusätzliche Bedingungen und Voraussetzungen bei dieser Regel.)
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Eine Farbige wird solange nicht als press an der
Bande liegend angesehen, bis sie vor dem Stoss untersucht und angekündigt wird,
entweder vom Schiedsrichter oder von einem der Spieler.
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Spielen aus dem Kopffeld. Wenn ein Spieler
Lageverbesserung aus dem Kopffeld spielt, so muss er die Weiße erst aus dem
Kopffeld herausspielen, bevor sie entweder eine Bande oder eine farbige Kugel
berührt. Erfüllt der Spieler diese Bedingungen nicht, so begeht er ein Foul,
falls das Spiel von einem Schiedsrichter geleitet wird. Wenn ohne Schiedsrichter
gespielt wird, kann der Gegner entweder ein Foul gelten lassen oder den Spieler
den Stoss in der ursprünglichen Form wiederholen lassen (wobei dann kein Foul
gewertet wird). Ausnahme: Wenn eine Farbige auf der Kopflinie oder außerhalb des
Kopffeldes liegt (und somit spielbar ist), sie aber so nah an der Kopflinie
liegt, dass die Weiße sie berührt, bevor sie das Kopffeld verlassen hat. Dieser
Stoss ist korrekt. Wenn bei Lageverbesserung im Kopffeld, während der Spieler
einen erlaubten Stoss versucht, die Weiße aus Versehen eine Kugel im Kopffeld
direkt trifft und sie (die Weiße) dann aus dem Kopffeld herausläuft, so ist dies
ein Foul. Wenn der Spieler bei der Lageverbesserung im Kopffeld aus Versehen
eine farbige Kugel anspielt, so hat der Gegner die Wahl: entweder lässt er ein
Foul gelten und hat freie Lageverbesserung oder er lässt den Spieler den Stoss
in der ursprünglichen Form wiederholen. Falls ein Spieler unter den gleichen
Bedingungen absichtlich Kugeln im Kopffeld bewegt, so handelt es sich um
unsportliches Verhalten.
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Foul mit der Weißen. Während der Lageverbesserung
mit der Weißen kann der Spieler seine Hand oder jeden beliebigen Teil des Queues
(inklusive der Pomeranze) benutzen, um die Weiße zu positionieren. Sobald die
Weiße in Position liegt, ist jede Stossbewegung, bei der die Weiße berührt wird,
ein Foul, wenn der Stoss nicht korrekt ist.
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Störung. Wenn der sich nicht am Tisch befindliche
Spieler den Gegner in seinem Spiel ablenkt oder stört, so ist das ein Foul. Wenn
ein Spieler stößt oder irgendwelche Kugeln bewegt, obwohl er nicht an der
Aufnahme ist, so wird dies als Störung gewertet.
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Hilfsmittel. Es ist den Spielern untersagt, eine
Kugel, das Dreieck oder irgendein anderes Messinstrument zu benutzen, um
nachzumessen, ob die Weiße oder eine Farbige durch einen Zwischenraum etc.
durchpasst. Nur das Queue darf zur Messung benutzt werden, solange der Spieler
es in der Hand behält. Andernfalls begeht er ein Foul und macht sich des
unsportlichen Verhaltens schuldig.
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Unkorrektes Markieren. Wenn ein Spieler absichtlich
den Tisch irgendwie markiert, um die Ausführung eines Stoßes zu unterstützen,
sei es durch Anfeuchten des Tuchs, durch Plazieren der Kreide auf der Bande oder
sonst wie, so gilt dies als Foul. Bewegt der Spieler die Markierung vor dem
Stoss weg, so gibt es keine Strafe.
Alle Angaben ohne Gewähr!
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